Donnerstag, 27. April 2017

Lerne von den Besten!

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Marc Reiß-Vagedes
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Freitag, 3. Februar 2017

Fremde sind Freunde, die wir noch nicht kennengelernt haben

Der Titel meines heutigen Blogartikel ist ein Zitat von Walter Ludin (*1941)

Walter Ludin ist ein schweizer, katholischer Theologe, Kapuziner, Priester, freischaffender Journalist, und Buchautor.

Was meint Walter Ludin damit? So ziemlich dasselbe wie Shirley McLaine, die sagte: " Angst läßt Menschen zu Fremden werden, die eigentlich Freunde sein sollten."


Wenn wir uns vor den Blicken anderer Menschen verschließen, dann trauen wir uns auch häufig nicht unseren eigenen Blick für Andere zu öffnen. Ohne eine Portion Neugier oder Interesse an unseren Mitmenschen wird das Eis, das sich gerade in Großstädten in Form von Anonymität und Einsamkeit immer mehr ausbreitet, aber nicht gebrochen.
Unsere Möglichkeiten zu näherem Kontakt beruhen ja nicht auf reinem Zufall!
Vielmehr ziehen wir immer Erfahrungen an, Bekanntschaften, die unserem Leben Bedeutung geben.

Ein Lächeln ist der einfachste Weg um leicht und schnell eine Verbindung zu erschaffen.
Das ist ein genialer Ping-Pong-Effekt!
Der erste Mensch, dem ich morgens ein Lächeln schenke, bin ich selbst!
Mein Spiegelbild im Bad schaut mir tief in die Augen und sagt mir all diese wunderschönen Eigenschaften, die ich habe!

Angst vor anderen Menschen kommt meist aus dem Gefühl der eigenen Unzulänglichkeiten.
Den Fokus von deinen Schwächen weg und hin auf deine Stärken zu lenken ist ein Prozess, den ich in den letzten 8 Jahren immer bewusster betreibe und fördere ...
Es geht nicht mit einem Fingerschnippen und doch kommt es von heute auf morgen. Von jedem HEUTE, an dem wir uns bestärken, auf jedes MORGEN, an dem wir ausgerichtet bleiben auf unsere Stärken und liebenswerten Eigenschaften!


Um sich die eigene Entwicklung bewusst zu machen brauchen wir Coaches oder gute Freunde, die uns die Schritte aufzeigen, die uns schon selbstverständlich erscheinen. In der Reflektion mit meinem Coach kann ich dann plötzlich merken, dass ich viel seltener als "früher" mich zum Beispiel mit Kollegen oder Anderen vergleiche.
Kennst Du das?
Wie oft hegst Du den Verdacht, der oder die andere sei schlauer, begabter oder zu größerem Erfolg bestimmt?
Merkst Du wie Dich dieser Gedanke gefühlsmäßig automatisch klein macht?
Genau solche Gedanken, die auch mich immer wieder mal heimsuchen - nur glücklicherweise mittlerweile weniger häufig - bringen wir uns selbst um die Chance von der Gegenwart anderer Menschen zu profitieren!
Diese(-r) Fremde erscheint in unserem Leben nicht ohne Grund:
Ihr (Sein) Wachstum hängt wie unser eigenes davon ab, wieweit wir in der Lage sind, das Eis zu brechen und Barrieren zwischen uns zu beseitigen!

Fällt Dir was auf?

Genau es ist unser beider Wachstum, dass diese innere Haltung von Neugier und wohlwollendem Interesse an unseren Mitmenschen fördert. Diese Haltung trägt zum Frieden in der Welt und zu mehr geschäftlichem Erfolg für Dich und wenn Du im Network Marketing bist, auch für deine Teampartner bei!

Deshalb affirmiere auch Du Dich jeden Morgen mit Sätzen, die Dir Kraft geben wie zum Beispiel:

"Ich öffne mich für das Leben und meine höchsten Möglichkeiten"
"Ich liebe mich."
"Ich bin dankbar für alles Schöne und Gute, das ich bereits in meinem Leben habe."



Freitag, 23. Dezember 2016

Das wünsche ich Dir und mir ... dieses Jahr an Weihnachten!

                                Meine Wünsche für Dich


Ich wünsch Dir, dass Du glücklich bist -
dieses Glücklichsein das tief in Deinem Herzen entsteht und Dich so erfüllt,
dass es deine Seele und dein ganzen Sein so hebt, dass es aus deinen Augen leuchtet!

Ich wünsche Dir die Klarheit und Gelassenheit, die Dir immer dann, wenn Dir scheinbar schwere Zeiten begegnen, die Sichtweise und das Verständnis bringen und Dir Zuversicht und innere Ruhe verleihen.

Ich wünsche Dir in allen Lebensbereichen den höchstmöglichen Erfolg! Auf  dass Du die vielen kleinen Erfolge deines Tages voller Zufriedenheit anerkennen kannst!

Ich wünsche Dir Träume, die das Versprechen ihrer Erfüllung in sich tragen.
Träume zu deiner Verwirklichung, die Dir ein reiches Leben voller außergewöhnlicher Momente bescheren und Dir 
den Weg bereiten in ein erfüllendes Jetzt und eine wundervolle Zukunft ...





Freitag, 16. Dezember 2016

Was ist die stärkste Kraft in deinem Leben?

Vielleicht hast Du jetzt wirklich kurz innegehalten, um zu überlegen: "Was ist die stärkste Kraft in meinem Leben?"

oder es kam Dir sofort in den Sinn ...

Es ist deine niemals endende Kraft für Dich und andere zu sorgen. Diese Liebe für Dich selbst und andere zu empfinden und zu kultivieren macht den größten Unterschied hinsichtlich der Qualität deines Lebens!

Wie gut gelingt Dir das schon täglich gut für Dich zu sorgen?

Die Welt in der wir leben, ist nur dadurch möglich, dass jeder Mensch seinen Teil beiträgt. Die Welt ist also genau so gut, wie wir Menschen bereit sind, uns mit unseren vielfältigen Fähigkeiten und Talenten zu engagieren und einzubringen.

An Tagen, an denen, ich aber frustiert bin, weil sich zum Beispiel unser Sohn nicht so verhält, wie ich es gerne hätte und mich anschreit, und ich also weiter in schlechter Stimmung bin, weil es mir nicht gelingt die Situation für beide Seiten zufriedenstellend zu regeln, bin ich besonders gefordert mir meine Selbstliebe zu geben und nicht in trotziges negatives Denken und Fühlen zu fallen.


Genau hier liegen für mich und ich glaube auch für Dich, also für die Meisten die Herausforderung den eigenen Zustand zum Positiven zu verändern.
Du selbst weißt am besten, wodurch und wann Du aus deinen guten Gefühlen raus fliegst und dein Zustandsmanagement greifen muss!
Eine Frage, die ich mir dann stelle und die hilft ist, was würde jemand der sich selbst liebt jetzt tun? Wie würde ich mich verhalten, wenn ich voller Liebe wäre.


Ich hab so sehr über meine Eltern geschimpft damals und mir überlegt, was ich alles anders machen werde und will, dass ich es als meine Pflicht ansehe, mein Bestes zu geben. Ich werde also Lösungen finden.

Wenn auch Du Dir eine bessere Welt wünscht, dann erschaffe die beste Version deiner selbst. Sei jeden Tag der beste Mensch, der Du sein kannst! Die Welt ist nur so gut, wie wir sie machen.
Wir besitzen bemerkenswerte Möglichkeiten, die Welt, in der wir leben, zu formen, und zwar als Individuen und als Gemeinschaft.



Das kann heute dank des Internets und des Fortschritts in Kommunikationstechnik mehr Menschen schneller erreichen. Unsere persönlichen Anstrengungen, unser Umgang miteinander und schließlich das Zusammenwirken allen menschlichen Handelns erschafft die veränderte Welt, die wir uns so sehr wünschen. "Sei Du die Veränderung, die Du in der Welt sehen willst." Diese Aussage berührt und bewegt mich sehr. Ich glaube an unser aller Vorbildfunktion. In diesem System menschlicher Interaktionen geht nichts verloren, nichts ist umsonst, keine Tat, kein Gefühl, kein Gedanke. Wir teilen das Leben auf diesem Planeten miteinander, wir teilen sogar das Universum miteinander, wir sind die Kraft hinter allem, was dieses Universum offenbart.

Es ist unwichtig zu erkennen, wie weitreichend mein Beitrag zur Welt ist. Ich weiß, daß mein Handeln genau wie meine Unterlassungen Auswirkungen haben - auf diesen Augenblick und auf die Ewigkeit. Immer!

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Warum Großzügigkeit belohnt wird ...

... und warum es eine gute Eigenschaft im Empfehlungsmarketing ist ?!

Kennst Du auch Leute, die mit der inneren Haltung von " wer hat schon etwas zu verschenken? - mir hat auch niemand etwas geschenkt! Alles, was ich habe, hab ich mir hart erarbeitet oder ich habe dafür gekämpft ... "
Diese Menschen tun sich ausgesprochen schwer großzügig zu sein.
Sie glauben, dass wenn sie großzügig sind und anderen etwas geben, oder wenn sie eine Leistung erbringen ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten, dann nähmen sie sich selbst damit etwas weg.
Oder sie glauben, es fehle ihnen dann etwas. Diese Menschen glauben sogar andere Menschen durch Kleinlichkeit zu mehr Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft zu erziehen.
Frei nach dem Motto "die Anderen sollen sich erstmal anstrengen. Die Anderen sollen erstmal spüren, was arbeiten heißt, bevor ich ein Lächeln verschenke, ein Lob ausspreche, ein Kompliment mache oder ein Trinkgeld gebe!"




Hast Du Dich selbst erkannt oder hast Du beim Lesen des ersten Abschnitts an jemanden gedacht, den Du kennst, auf den diese Haltung passt?

Wie großzügig bist Du und wie denkst Du über Großzügigkeit?
Ich glaube, dass ganz das Gegenteil der Fall ist:

Geben erfrischt die eigene Seele!
Glücklich ist, wer glücklich macht ...

Und doch ist da diese subtile Angst, daß der Erfolg eines Mitmenschen unseren eigenen Erfolg mindern könnte. Das ist auch nicht besonders verwunderlich, hat doch wahrscheinlich jeder von uns im Lauf seines (beruflichen) Lebens die Erfahrung gemacht, dass Kollegen befördert wurden, nicht aber man selbst, in derselben Straße ein Mitbewerber mit Dumpingpreisen eröffnete, ...
Letztlich wurden viele von uns schon als Kinder dazu erzogen die Ellbogen auszufahren und andere auszubooten, um erfolgreich zu sein. Diese Angst ist also nicht unbegründet.
Dennoch, diese Angst macht uns zu engherzigen Konkurrenzdenkern.



Und das ist einer der zahlreichen Gründe, warum ich seit über 12 Jahren im Network Marketing unterwegs bin. Im Network Marketing wird Teamwork belohnt. Im Network Marketing lernst Du umzudenken. Du musst es lernen, denn nur so bist Du erfolgreich in diesem Schulungs- und Trainingsbusiness. Es ist also völlig okay, wenn andere erfolgreicher sind als Du, denn Du kannst von Ihnen lernen. Ausserdem verdienst Du sogar an Ihrem Erfolg, wenn Sie in deiner downline sind ... Von jedem aus deinem Team kannst Du lernen und gleichzeitig lehrst Du deine Teampartner, wie sie erfolgreich das Geschäft betreiben.
Jeder, der besser wird oder schon besser ist, als Du ist somit eine Bereicherung für Dich und dein Team. Nicht aber eine Gefahr wie in der klassischen Wirtschaft!
Wenn Du also Großzügigkeit mitbringst, deine Leute für das was Sie sind anerkennst und wertschätzt, und ihnen zeigst, wie sie den Ehrgeiz entwickeln jeden Tag Dein System zur Duplikation zu arbeiten, dann wirst auch DU im Network Marketing erfolgreich!
Auch Dein eigener Anspruch jeden Tag ein bißchen besser zu werden, aber nur bezogen auf Dich selbst und den Tag zuvor, wird Deinem Team vorbildlich dienen!
Diese Haltung erschafft ein Team, von starken Partnern! Erinnere Dich immer:
Der Erfolg deiner Partner ist Dein größter Erfolg! 

               

Wir können den hoffnungslosen Versuch ständig besser sein zu wollen als Andere, nur dadurch beenden, daß wir uns die Gewißheit aneignen, in einer Sache der Beste zu sein:

Ganz-ich-selbst Sein!

Wenn ich der Beste sein will, muss ich anderen helfen, ihr Bestes zu geben!

Wie das geht, erfährst Du, wenn Du Dich unserem Team anschließt und/oder mein Coaching buchst!
AUCH Hier erfährst DU mehr:


Freitag, 23. September 2016

Die Magie des Kilimanjaro oder Heilung am Berg

Woher bekommst Du neue Energie, wenn Du Dich erschöpft fühlst?
Was machst Du, wenn Du glaubst Du kannst nicht mehr?
Wie gehst Du mit zweifelnden Gedanken an Dir selbst und der Reichweite deiner körperlichen Kräfte um?


5 Tage Betonung der Ausatmung durch stoßartiges Herauspressen der Atemluft unter Anspannung meiner Bauchmuskeln ( pressure breathing ), die Beständigkeit kleiner Schritte und regelmäßige Pausen waren seit Beginn unserer Bergwanderung zu meinem Erfolgsrezept beim Anstieg zum Gipfel des Kilimanjaro geworden.
Wie wichtig beständige, kleine Schritte und eine Gleichmäßigkeit im Gehtempo für mich bei einer friedlichen Kilimanjaro Eroberung sein mögen, lehrte mich der Berg gleich am ersten Tag unserer Expedition.
Angekommen im ersten Camp (Forest Camp/Mti Mkubwa Camp) in den Lemosho Niederungen, nach einer  6 bis 7 stündigen Wanderung durch dichten und wunderschönen Regenwald, bin ich klatschnaß geschwitzt. 
Was war passiert?
Ich war vorangegangen, hatte mich zurückfallen lassen, war wieder schneller vorgegangen innerhalb unserer Gruppe, um aufzuholen und immer mal mit anderen Teilnehmern Seite an Seite gehen zu können.
Übrigens die Teilnehmer, allesamt erfolgreiche Unternehmer, darunter eine Vielzahl großartige Trainer und Coaches aus insgesamt 8 verschiedenen Ländern. 


Wir waren und sind das Blair Singer Mountain Leadership 2016 Team!
Okay, was aber war mit meinem Körper passiert?
Mein untrainierter Körper arbeitete auf Hochtouren zur Akklimatisierung.
Trotz der innerlichen Hitze, hatte ich während der Pausen durch die Kühle der Luft im Nacken und an den Nieren zu frieren begonnen. Ich hatte deswegen unsere Pausen auch genutzt, um meine Jacke immer wieder anzuziehen, wenn wir standen, und auszuziehen, wenn wir weiter marschierten.
Ich war heilfroh unser erstes Tagesziel erreicht zu haben und wischte mir im Zelt den Schweiß von der Haut, um dann in trockenen, wärmenden Klamotten den ersten Abend auf 2750 m genießen zu können.


Mich mit Kollegen und Freunden während der Wanderung auszutauschen, war mir an diesem ersten Tag noch wichtiger gewesen, als ganz im Moment zu sein, bei mir, meinem Körper und meiner Atmung zu sein ...
Diese Art von Erleben stellte sich am zweiten Tag "fast wie von selbst ein" für den rest unserer Wanderung ein.
Mit dem Wechsel von Vegetation und Klima bei stetigem Aufsteigen bekamen die Pausen eine neue Qualität!
Beim Blick auf den bereits zurückgelegten Weg und die Weite der Landschaft breitete sich ein Gefühl tiefen inneren Friedens in mir und Zufriedenheit mit mir aus ...
Ich genoss die Stille. 
Ich genoss das "Nur mit mir sein", das Schweifen meiner Gedanken nach Hause zu meiner Frau und unseren Kindern, zu verschiedenen Freunden und einzelnen Partnern innerhalb meines Teams ...

Wie gut es tat, nur auf das jeweilige Tagesziel, nämlich das Erreichen der nächsten Etappe, des nächsten Camps zu fokussieren und alle weiteren Gedanken an die Gipfelbesteigung des höchsten, freistehenden Bergmassivs dieser Erde zu verabschieden!!!

Plötzlich kamen Gefühle von Vergebung und Versöhnung mit mir selbst auf. Situationen, aus früheren Lebensphasen, in denen ich mich nicht an "die Regeln gehalten hatte", welche sich wie ein roter Faden durch viele meiner Lebensabschnitte gezogen hatten, wurden mir bewusst und ich verstand, warum ich damals so gehandelt hatte und ich verstand auch wieso mein Vater und andere Autoritätspersonen damals verärgert oder besorgt waren und die für sie notwendigen Konsequenzen gezogen hatten ...
Dieser innere Raum für Erkenntnis, Verständnis und die damit einhergehende heilsame Wirkung konnte sich öffnen, weil es innerhalb unseres Teams keinen Wettbewerb gab.
Jeder ging in dem für sich selbst passenden Tempo. Der oder die den Treck anführende Person durfte nie überholt werden. Das war eine der goldenen Regeln, die zum guten Gelingen unseres Vorhabens beitrugen.
Ähnlich der, dass jeder während des Wanderns täglich 2 Liter Wasser trinken musste.


Unser Treck bestand übrigens aus über 100 Personen insgesamt! Rommie, Penny und ich bildeten in diesen Tagen das "Schlusslicht" und kamen circa eine Stunde später in den Camps an. 
Bei unserer Ankunft im Camp wurden wir jedes Mal so freudvoll bejubelt und gefeiert, wie viele das wahrscheinlich nur von Fußballfans oder den Fans von Rockstars kennen. Niemals zuvor habe ich die Power der Unterstützung durch ein Teams so stark gespürt, wie auf dieser Bergexpedition! 
Diese Kraft ist jetzt auf zellulärer Ebene in meinem Köper verankert und sie wird mich für den Rest meines Lebens begleiten und beflügeln Großes zu vollbringen!

Die späten Nachmittage waren immer geprägt von Debriefing Sessions mit Blair Singer, der neben den Köpfen von K2, Kristen Sandquist und Kevin Cherilla, das Training leitete.
Klicke auf das Bild unserer gesamten Route, um einen kurzen FB Clip von K2 zu sehen:


Wir versammelten uns dazu alle in einem faszinierenden, riesigen Kuppelzelt.
Jeder bekam die Möglichkeit seine Gefühle, Gedanken, Aha Momente, Einsichten oder einfach lustige Geschichten und Erlebnisse des Tages im Kreise aller mitzuteilen ...
Die Verbundenheit untereinander nahm von Tag zu Tag zu. Die Kraft dieser Verbindungen half im weiteren Verlauf der Gipfelbesteigung immer wieder Schmerzen und Ängste zu überwinden ...

Am 3. Tag unserer Treckingtour gab es einen Moment, da überwältigten mich die mit meinen Gedanken einhergehenden Gefühle. Es stieg ein immenses Glücksgefühl in mir auf, das mich gleichzeitig zu Tränen rührte. Das muss so auf ca 4500 m Höhe gewesen sein, kurz bevor wir auf Lava tower Camp zur Mittagspause angekommen waren, dass mir klar was ich mir mit dieser Reise nach Tanzania und unserem Kilimanjaro Trip geschenkt hatte:
Die Erfüllung eines Kindheitstraumes!
Irgendwie kam mir ein kindlicher Gedanke und ich spürte die Begeisterung über den Satz: "Ich besteige einmal die höchsten Berge dieser Erde!" in mir.
Schlagartig wusste ich, dass dieses Vorhaben, dieser Traum niemals Nahrung in Form von Bestätigung oder Zuspruch bekommen hatte und seither vergraben in den Tiefen meines Unterbewusstseins geschlummert hatte ... doch er war Wirklichkeit geworden!
Gefühlte 40 Jahre später befand ich mich mittendrin in diesem Abenteuer!


Der Aufstieg zum Lava Tower Camp diente der ersten Anpassung an die Sauerstoffverhältnisse in der Höhenluft und war gefolgt von einem Abstieg um fast 800 Höhenmeter.
Treckingstöcke hatte ich übrigens vor dieser Bergwanderung eher milde belächelt. 
Wie lernte ich sie zu schätzen beim Abstieg! Es war einfach wunderbar, wieviel Sicherheit und Entlastung sie meinen Knien boten!
Das Tal, das sich vor uns ausbreitete war üppig bewachsen mit Sträuchern und Palmen und es gab sogar kleine Wasserfälle - wunderschön!
Ich genoss die Weite des majestätischen Blicks und saugte diese Eindrücke tief in mich auf.


Am Nachmittag des 5. Tages kamen wir in Kosovo High Camp oder auch Krater Camp an, wo wir die letzte Nacht vor der Gipfelbesteigung verbrachten.
Meine Stimmung war unglaublich euphorisch!
Karen hatte uns alle jubelnd empfangen und sollte mir am Abend noch ein besonderes Powerobject verleihen, das ich am Tag des letzten Aufstiegs voller stolz trug.
Sie verlieh mir die Kängaruklöten für mein Durchhaltevermögen, meine besondere Ausdauer und Freundlichkeit während unserer gesamten gemeinsamen Zeit bisher. Du erkennst Karen hier auf dem Foto zusammen mit ihrem Guide während unserer Pause in Barafu Camp. Ich fühlte mich unglaublich geehrt! All das trug zu meinen Gefühlen von Stolz, Triumph und hoher Energie bei! Wenn Du Lust hast etwas von der Stimmung zu spüren, dann klick einfach auf das Bild hier unterhalb des Fotos und Du siehst ein Video, das ich in meiner Euphorie und Aufregung über die Gipfelbesteigung in Kosovo High Camp gedreht habe. Viel Spaß!



In einer sternenklaren Nacht um 3 Uhr ging's also los. Zusammen mit 2 Guides starteten mein Freund Rommie Vichai und ich guter Dinge den letzten Aufstieg. Das Foto hier ist übrigens Karanga Hut bei Nacht. Das Lager unserer 4. Nacht. Es ist das einzige bei Nacht, das ich habe und es zeigt die Schönheit und Magie des afrikanischen Sternenhimmels! Genau so kannst Du Dir die Nacht der Gipfelbesteigung auch vorstellen nur dunkler. ;-)


Rommie und ich hatten vor dem Schlafengehen noch kurz besprochen, wie wir damit umgehen würden, wenn einer von uns ein langsameres Tempo gehen wolle oder sogar vor einem der Gipfel aufgrund der Höhe umkehren müsse. Wir hatten beide zum Start nochmal Puls und Sauerstoffgehalt des Blutes gemessen und waren beide im grünen Bereich. Dieses Gespräch sollte sich am Berg als goldwert herausstellen. Rommie bekam irgendwann Schwierigkeiten, die sich in zunehmender Übelkeit äusserten.
Wir hatten ja noch mindestens 500 weitere Höhenmeter Aufstieg vor uns.
Ich war heilfroh ihn guten Gewissens in " Händen seines afrikanischen Guides " zurückzulassen. Die freundschaftliche Herzensverbindung, die in diesen Tagen zu meinem Guide Peter entstanden ist, lässt sich mit Worten kaum beschreiben ...
Ohne ihn hätte ich den Aufstieg nicht geschafft!



Doch mit ihm stand ich dann als erster unseres Teams auf dem Gipfel und als Belohnung konnte ich diesmal alle meine Freunde jubelnd empfangen, beglückwünschen und umarmen!

Die Verbindung und Freundschaft, die unser gemeinsames Abenteuer hervorgebracht hat, wird uns bis ans Lebensende oder sogar über den Tod hinaus begleiten. Vielleicht ist es ja auf manchen Fotos spürbar?!

Mighty Manfred & Shaggy

Die Frau von Mighty Manfred, diese faszinierende und brilliante Dame, namens Michaela Wild, hat mir übrigens zur Richtigen Zeit nochmal das Richtige gesagt, damit ich mich überhaupt aus meiner Komfortzone bewegt habe. Falls Du noch nicht gelesen hast, wie alles losging, schau mal hierhttp://ifnl34119.blogspot.de/2016/07/komm-fort-2-seelen-wohnen-ach-in-meiner.html


Was war die größte Herausforderung, das größte Abenteuer, das Du zuletzt bestanden/bewältigt hast?
Vielleicht hast Du jetzt aufgrund meiner Erzählung Interesse an einer Reise nach Tanzania genau solcher Art gewonnen, dann melde Dich gerne bei mir!
Das was Du mit K2 und Blair Singer erleben wirst ist garantiert einzigartig!
Der höchsten Werte von Kristen und Kevin von K2 sind Gesundheit/Unversehrtheit & Sicherheit. Dies war während unserer gesamten Treckingtour durchgängig spürbar. Und diese ist auch der Grund für die hohe Erfolgsrate der Beiden ...
Leider sind uns auf dem Weg zum Gipfel viele "Mitstreiter" kreideweiß, energie- und kraftlos entgegen gekommen, die wegen ihres schlechten Zustandes umkehren mussten.
Damit Dir das nicht passiert, empfehle ich Dir Dich Blair; Kristen und Kevin anzuschließen!



Samstag, 30. Juli 2016

Komm fort - 2 Seelen wohnen ach in meiner Brust!

Wie oft hast Du schon von der sogenannten Komfortzone gehört?
In welchem Zusammenhang wurde dieser Begriff erwähnt?
Was bedeutet es für Dich Deine Komfortzone zu verlassen?
Wann hast Du das zum letzten Mal bewusst getan und welche Erfahrung hast Du dabei gemacht?

Antworten auf all diese Fragen kannst Du von mir nicht bekommen, doch lese gerne weiter in meiner aktuell spannendsten Geschichte vom Verlassen meiner Komfortzone:

"KOMM FORT!"

So sollte die Aufforderung an Dich selbst lauten, immer dann, wenn es mal wieder zu gemütlich und eingefahren wird in deinem Leben. Komm fort aus der Komfortzone!
Warum?
Weil alles, was wir uns wünschen, wie herausragende Erfolge, Anerkennung, Reichtum, Abenteuer oder zum Beispiel die Aufmerksamkeit und Zuneigung der/des schönen Unbekannten, die Strandfigur, ein höheres Einkommen, eine Beförderung, der Südseeurlaub, das Traumhaus, das Traumauto, usw ... ausserhalb unserer Komfortzone liegt.
Alle diese Wünsche und Bedürfnisse können wir uns nur erfüllen, wenn wir aktiv etwas an unserem gewohnten Verhalten verändern!

Nicht jedoch, wenn wir uns Tag um Tag oder Abend für Abend weiter aufhalten auf der kuschelig warm gefurzten, komfortablen Sofaecke unseres Wohnzimmers. Da, wo wir alles kennen und sich unsere Aktivitäten auf die Bewegungen des Daumens beim Zappen oder das Nachschub aus dem Kühlschrank holen, beschränken.

Okay. Soweit zur Theorie!

Ich befinde mich also 5 Tage vor Abreise nach Tanzania, Afrika zur Besteigung des höchsten und größten allein stehenden Berges dieses wunderschönen Planeten.
Der Flug ist gebucht.
Die Reise ist bezahlt. Alles komplett arrangiert und organisiert durch die Veranstalter K2adventures.org und obendrein begleitet von einem der weltweit erfolgreichsten Trainer für Verkauf und persönliche Entwicklung, namens Blair Singer. (Blair Singer Mountain Leadership 2016)
 Ausser guten alpinen Wanderschuhen habe ich allerdings noch keine brauchbare Ausrüstung und Zeiten von Vorbereitung und Training habe ich immer erfolgreich verschoben ...
Die Entscheidung zusammen mit meinen Freunden und Kollegen von worldwidesuccesspartners.com den Kilimanjaro zu besteigen, war an einem Abend im November in München ganz leicht gefallen.
Ich war noch nie in Afrika, der Teamgeist der Leute war toll und Juli 2016 noch weit weg ...

Jetzt steht diese Reise realistisch nah vor der Tür!

Auf einmal bekomm ich's mit meiner Angst zu tun!
Was, wenn ich das Tempo der anderen nicht mithalten kann?
Ich hab keinerlei Erfahrung, wie mein untrainierter Körper auf die Höhe reagiert.
Höher als vielleicht 1500 m war ich nie, der Kilimanjaro ist aber fast 4 mal so hoch ...
Wenn ich das irgendwie schaffen will, dann brauche ich noch geeignete Funktionsklamotten, einen Schlafsack, der auch bei zweistelligen Minustemperaturen noch warm hält und Wanderstöcke, die helfen den Gipfel zu besteigen und auch wieder runter zu kommen ... Beim Lesen der Packliste des Veranstalters wird mir schwindelig.
Das kostet sicher auch wieder ein "Vermögen"!
Warum hab ich nur zugesagt? Was hab ich eigentlich davon diesen blöden Berg zu besteigen, der auch noch sooo weit entfernt liegt! Allein die Hin- und Rückreise dauern zusammen über 40 Stunden. Das sind fast 2 Tage und 2 Nächte nur im Auto, Zug und Flugzeug sitzen! Abartig!
Warum will ich eigentlich diesen Berg besteigen?
Ich hab keine Ahnung. Eigentlich würde ich doch viel lieber zuhause bleiben.
Die Kinder sind für eine Woche beide bei den Großeltern und Jana und ich könnten uns eine richtig schöne gemeinsame Woche machen.
Endlich mal Zeit für ALLES, was sonst so oft auf der Strecke bleibt ... Ich denke jetzt nicht an die Steuer - zwinker!
Andererseits hab ich keine Reiserücktrittversicherung abgeschlossen und es ist ungewiß, ob ich auch im Krankheitsfall überhaupt Anspruch auf die Kosten oder wenigstens einen Teil des Geldes habe.
Egal. Alles besser als all die Strapazen, und die Ungewißheit, die mir jetzt mit dem unaufhaltsam näher rückenden Reisetermin drohen!
Ich schreibe also 5 Tage vor Reisebeginn die mich hoffentlich befreiende Email, dass ich aufgrund eines Unfalls beim Fußballspielen mit meinen Söhnen nicht teilnehmen werden könne.
Die Antwort der Veranstalterin Kristen Sandquist kommt noch am selben Abend. Es tue ihr leid. Sie werde alle Buchungen vor Ort wie Hotels und die Safari stornieren. Selbstverständlich könne Sie mir die Reisekosten nicht erstatten, ich könne die Reise aber gegen einen geringen Aufpreis gerne im Folgejahr in einem anderen Team antreten.
Hmmm, das schmeckt bitter - vielleicht doch die Ungewißheit in Kauf nehmen?!
In diesem Moment klingelt mein Handy. Es ist meine Freundin und Coach Michaela Wild, die mich ohne Umschweife direkt fragt: " Sag mal Marc, Du bist doch nicht wirklich verletzt, oder? Die Geschichte mit dem geschwollenen Sprunggelenk hast Du Dir doch ausgedacht, oder?
Ich kann und will Michaela einfach nichts vormachen. Wir haben einen Ehrenkodex und der ist mir super wichtig, um nicht zu sagen heilig.
Ja, Michi, stimmt, ist ne "Notlüge" ich hab auf einmal unglaublich Schiß!
Das zeigt sich auch den ganzen Tag schon auf meinen flotten Toilettengängen.
Wir telefonieren noch eine gute Viertelstunde, Michaela stellt mir einige Fragen zu meinen Bedenken, Zweifeln und Ängsten. Sie sagt mir, wie sehr sie sich wünscht, dass ich mit dabei sei. Sie gibt mir das Gefühl an mich zu glauben, mehr als ich selbst das in diesem Moment kann. Das aber ist ausschlaggebend, dass ich sage: " Jetzt oder nie! Dann werd' ich in den sauren Apfel beißen!
Am Ende siegt das FÜR und nicht das WIDER!
Meinen flotten Otto sollte ich bis zur Ankunft in der Mountain Lodge in Moshi, Tanzania, nicht loswerden.
Eine gute Ausrüstung gönne ich mir aber beim Outdoorausstatter in Kassel in den kommenden beiden Tagen - für mich ein wichtiger Akt von Selbstliebe, statt Selbstbestrafung - und am Tag drauf geht's auch schon los!
Wie und was ich auf der Reise nach Afrika, am Fuß des Kilimanjaro und auf der Wanderung zum Gipfel erlebt habe, lest ihr in meinen nächsten Blogartikeln ...

Schon oft gehört, schon oft anderen erzählt und als Life Coach ermutige ich auch immer wieder die Andere dazu ihre Komfortzone zu verlassen. Jetzt aber hab ich es auf existentielle Weise einmal mehr gefühlt, was es für mich bedeutet ...
Ich wünsche Dir, dass Du das Leben nimmst und auch immer wieder Gelegenheiten suchst und findest, deine Komfortzone zu verlassen. Nur so findet Entwicklung statt.
Lass Dich nicht vom inneren Schweinehund einlullen, es sei doch viel besser, sicherer und gemütlicher hier. Vielleicht nimmst Du ja auch, genau wie ich Kontakt zu einem Coach auf, der Dich verantwortlich hält. So wie Michaela das für mich tut.
Die Komfortzone ist unsere Home Base. Ein sicherer Ort, den es immer wieder zu verlassen gilt, zu dem wir aber auch immer wieder zurückkehren. Mit jeder Erfahrung des Verlassens dieses Ortes, wachsen wir und stärken den Glauben an uns selbst und unsere Fähigkeiten und Möglichkeiten.
Die Zeit, wie ein gut genährter Löwe im Zoo müde und reaktiv in der Langeweile deines Tellerrandes zu versauern, ist endlich vorbei! Auf Dauer macht Dich das immer kurzsichtiger und irgendwann glaubst Du nichts ließe sich mehr verändern.
Also schwing die Hufe und geh deiner nächsten Dir angemessenen Herausforderung nach! Ich wünsch Dir, das Du das gigantische in Dir schlummernde Potenzial erweckst und ausschöpfst!
Viel Spaß dabei!